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Von drauß, vom Walde komm ich her ...
(Wednesday, 12. December 2007) Geschrieben von Thomas

Gestern bin ich zufällig über eine sehr amüsante, wohl maschinell erstellte englische Übersetzung des Weihnachtsgedichts "Knecht  Ruprecht" von Theodor Storm gestolpert. Ich hab Tränen gelacht.

Viel Spass :-)

Von drauß, vom Walde komm ich her;
ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein sitzen,

und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.

Und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann,
da rief's mich mit heller Stimme an:

"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,

Alte und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn;

und morgen flieg' ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder Weihnachten werden!"

Ich sprach: "O lieber Herr Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;

ich soll nur noch in diese Stadt,
wo's eitel gute Kinder hat."

"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier;

denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern."

"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;

doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten."

Christkindlein sprach: "So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!"

Von drauß, vom Walde komm ich her;
ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich's hierinnen find'!
Sind's gute Kind, sind's böse Kind?

Of drauss, from the forest come I;
I must say you, it weihnachtet very much!

ALL everywhere on the fir points
I saw golden light flax sitting,   (lecker...)

and up there from the sky gate
the Christian child saw out with large eyes.

And as I strolcht in such a way by the dark Tann,
there rief's me with bright voice on:

"farmhand Ruprecht", called it, "older associates, 
lifts the legs and spute you fast!

The candles begin to burn,
the sky gate are opened,

old persons and boy are now
from the hunt of the life once ruhn;

and tomorrow fly ' I down there to ground
connection, because it is to become again

Christmas!" I spoke: "O dear Herr Christian,
my journey almost to end is;

I am only into this city,
wo's vainly good children have."

"haste the Saecklein also with you?"
I spoke: "the Saecklein, that is here;

because apples, nut and almond core
eat pious children gladly."    (Die Äpfel essen Kinder?)

"haste the rod also with you?"
I spoke: "the rod, those is here;

but for the children only, it meets the bad
the section, the right."

Christian child flax spoke: "like that it is quite;  (hm... dieser Flachs)
thus go with God, my faithful farmhand!"

Of drauss, from the forest come I;
I must say you, it weihnachtet very much!

Now speaks, how ich's here inside find '!
Sind's good child, sind's bad child?

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Fussball bei PRO7
(Friday, 21. September 2007) Geschrieben von Thomas

Gestern Abend kam ich heim und dachte: Hmm... heute werden die deutschen UEFA-Cup-Spiele übertragen. Ich schaltete den Fernseher ein und schaltete zunächst auf ARD, dann auf DSF, dann auf RTL ,... kein Fussball :-( Ein Griff zum Fernsehprogramm brachte Aufklärung: PRO7 überträgt die ersten beiden UEFA-Cup-Spiele. Naja, dachte ich, etwas ungewöhnlich aber warum nicht? Dann mußte ich aber feststellen, dass der Kommentar eher dem "Komödienstadl" entsprach, als einer Fussballreportage.
Als der vor dem Strafraum gefoulte Stürmer in den Strafraum lief, um dann umzufallen war zu hören: "Das kommt jetzt drauf an, ob der Schiedsrichter pfeift wo er gefoult wurde, oder wo er gefallen ist.". Weitere Kommentare wie "Was? Kein Elfmeter, aber er hat ihn doch berührt" oder "Naja... da kann man drüber streiten" bei einer eindeutigen Abseitssituation brachten mich im Minutentakt regelmäßig zum Schmunzeln. Die Vermutung liegt nahe, dass dieser Kommentator normalerweise statt Fussball Casting-Shows oder Boulewardsendungen moderiert. Zu seiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass er allzeit sehr beemüht war. Dafür dass PRO7 sonst nie Fussball überträgt war die ganze Übertragung absolut in Ordnung. 

:-)

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"built like a brick shit house"
(Tuesday, 18. September 2007) Geschrieben von Thomas

Der Ausdruck "das ist ein Schrank", welcher den Körperbau einer großen, breiten Person näher bschreibt ist in der deutschen Sprache relativ gebräuchlich. Doch wie sagt man das auf Englisch?

"he is built like a brick shit house" ist der englische Ausdruck dafür.

Doch wieso vergleichen die Engländer ihre stabil gebauten Leute mit einer Toilette?
Anscheinend waren die Toiletten aus Backstein irgendwie angenehmer und vor allem stabiler als das Standard-Plumbsklo aus Holz. Den Rest hat wohl der englische Humor dazu beigetragen.
Bei der Verwendung dieses Ausdrucks ist aber Vorsicht geboten. Einige Menschen könnten diese Formulierung als Beleidigung auffassen. Bei 2m großen, 120kg schweren Hühnen hilft dann nur noch rennen :-) 

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Spielankündigung 2008/2009
(Tuesday, 24. July 2007) Geschrieben von admin

Der neue Trainer des FCK freut sich schon heute auf das erste Pflichtspiel in der Regionalliga Süd:

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Die 10 Gebote eines Posaunisten
(Tuesday, 3. July 2007) Geschrieben von Thomas
Die 10 Gebote des Posaunisten

1. Gebot

Erscheine möglichst spät oder überhaupt nicht zur Probe, denn Proben sind nur für Minderbegabte. Besonders erfreut ist der Dirigent, wenn man zuerst etwas trinkt, denn erstens spielt sich's dann viel leichter, und auch das Notenlesen geht wie von selbst.

2. Gebot
Lasse das Instrument immer im Musikheim. Schließlich ist man ja gut genug, so dass man nicht mehr zu Hause üben muss, und wenn der Dirigent so schwierige Stücke auflegt, die man nicht vom Blatt spielen kann, ist er ja selber schuld. Außerdem ist man kein Streber und will nicht durch guten Ansatz und technisches Können auffallen.

3. Gebot
Wichtig ist, dass man sich während der Probe mit anderen Musikanten unterhält, denn das belebt die Probe und die Kameradschaft soll ja auch gepflegt werden. "Kickser, Patzer und Fehlschläge" sind durchaus erlaubt, denn man ist ja zum Proben da und nicht bei einem Konzert.

4. Gebot
Damit sich jeder im Musikheim auch richtig wohl fühlen kann, sollte man hier eine Reihe von vertrauten Gegenständen wie halbvolle Bierflaschen, Zigarettenstummel und Nylontaschen herumliegen lassen.

5. Gebot
Das Reinigen, Ölen und Einfetten der Instrumente ist zu unterlassen, denn der Instrumentenbauer soll durch ständiges Reparieren ja auch etwas verdienen können. Das Marschbuch und die Konzertmappe sind von Zeit zu Zeit mit etwas Bier und Wein zu überschütten.

6. Gebot
Die Anweisungen und Erklärungen des Dirigenten gelten natürlich nur für die anderen. Du weißt das ja längst alles besser und langweilst Dich. Es ist gut, wenn Du das durch Gebärden und halblaute Bemerkungen zum Ausdruck bringst.

7. Gebot
Beim Marschieren sollte die Wendung so erfolgen, dass die Außenreihe nur noch im lockeren Sprintlauf den Gleichschritt aufrechterhalten kann.

8. Gebot
Bei Konzerten in Festzelten sollte möglichst viel getrunken werden, weil dann die hübschen Verzierungen der Instrumente, auch Macken genannt, wie von selbst erscheinen.

9. Gebot
Bier-, Wein- und Fettflecken sind an der Uniform so anzubringen, dass sie auch noch nach Jahren gut zu erkennen sind. Es unterstreicht den Idealismus, bei jedem Auftritt dabei gewesen zu sein.

10. Gebot
Vergiss nie, dass es ein besonderes Entgegenkommen ist, dass Du überhaupt mitspielst. Achte gut darauf, dass Deine Leistungen gebührend anerkannt werden. Kritisiere viel und weise darauf hin, dass früher alles besser war.
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